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MAULANA

Sonntag, 25. Feb 2024 20:00 Uhr JUKS - Jugendkunstschule

„Religion ist für die Regierung notwendig, nicht um der Tugend zu dienen, sondern um der Regierung zu ermöglichen, die Menschen zu
kontrollieren.“ – Niccolò Machiavelli – VERRÜCKT! Alle in seinem Stadtviertel halten Abed für verrückt. Alle sind sich sicher, er weiß nicht, was er spricht, er hat keinen Kopf. Er möchte nur nicht so sein wie alle anderen. Er möchte selbständig denken, herausfinden, was für ihn richtig ist und wer er ist. Ist das verrückt?

Anhand der Geschichte von Abed beschreibt das Stück Maulana den Versuch des syrischen Staates, seine Gesellschaft durch Religion zu kontrollieren. Es stellt das Konzept der religiösen Strömungen
von Sufismus und Salafismus gegeneinander und stellt die Frage, ob es nicht notwendiger wäre, den menschlichen Verstand einzusetzen, anstatt überlieferten Traditionen zu folgen.

Das Einpersonenstück ist eine Tragikomödie, die 2007 in Syrien vor dem Ausbruch des Krieges geschrieben und 2017 überarbeitet wurde, um den aktuellen Ereignissen in Syrien gerecht zu werden.

Besetzung: Feras Alouf
Regie: Mohammad Alouf / Feras Alouf
Dauer: 75 Minuten

In arabischer Sprache mit deutschen Untertiteln.
Der Eintritt ist frei.