Und dann sagte Ban Ki Mun: „Die Terroristen zeigten, was sie am meisten fürchten: ein Mädchen mit einem Buch!“
»Malala – Mädchen mit Buch« ist ein am Pfalztheater Kaiserslautern entwickelter Monolog für junges Publikum, der sich tastend der Geschichte dieses Mädchens annähert. Unfähig, Dinge zu beschreiben, die einem Mitteleuropäer fremd sind, beginnt der Protagonist, ein Journalist, die eigenen Vorurteile und Stereotypen hinsichtlich des Islams zu hinterfragen. Einträge aus Malalas Blog und Zeitungsauschnitte werden in den Dramentext integriert. Damit entsteht ein Theatererlebnis von großer Aktualität, eine Geschichte einer Gleichaltrigen, die durch ihren Mut den Blick auf die Welt von so Vielen verändert hat.
Malala Yousafzai ist eine Kinderrechtsaktivistin aus dem Swat-Tal in Pakistan. In den Fokus tritt das Mädchen im Alter von elf Jahren, als sie beginnt, über die BBC einen Blog zu schreiben und sich öffentlich gegen die Taliban, die ihre Heimatregion besetzt halten, auszusprechen. Unnachgiebig beharrt sie auf ihrem Recht auf Bildung und Freiheit. Im Oktober 2012 stürmen Talibankämpfer den Bus, in dem sich Malala und ihre Mitschüler befinden. Sie verletzen das Mädchen schwer am Kopf. Wie durch ein Wunder überlebt sie. In Anerkennung ihres Mutes erhält sie 2014 als jüngste Person in der Geschichte den Friedensnobelpreis.